Wie funktioniert ein Heizkörper?

Es gibt Elektroheizungen und Gasheizungen, Fernheizungen oder Heizungen die mit erneuerbaren Ressourcen wie Pellets für wohnliche Wärme sorgen. Im Eigenheim haben Sie die Wahl, sich bereits vor der Anschaffung einer Heizungsanlage über die jährlichen Kosten, den Wartungsaufwand und die möglichen Probleme im Funktionsspielraum zu beschäftigen.

In der Mietwohnung müssen Sie mit der Heizung Vorlieb nehmen, die der Eigentümer installiert und Ihnen zur Verfügung gestellt hat. Heizkosten sparen und die Funktionalität der Heizung langfristig zu erhalten ist in beiden Fällen einfach und mit wenigen Handgriffen sowie ein bisschen Aufmerksamkeit möglich.

Wie funktioniert ein Heizkörper?

Die Heizung geht an, sobald Sie den entsprechenden Knauf drehen und die gewünschte Einstellung vornehmen. Doch das System ist komplexer, wodurch wir Ihnen hier einen kurzen Überblick zur Funktion und dem Aufbau von Heizkörpern geben möchten.

Thermostat | Es ist ein Ventil, das mittels einem Stift die Wärmezufuhr regelt. In der Regel ist es in Stufen aufgeteilt (bei mechanischen Heizungsthermostaten), während es bei elektrischen Heizungen ein digitales Display mit Temperatureinstellung in Grad aufweist.

Sicherheitsventil | Es reguliert den Druck in bar und schützt vor Überdruck, der zum Defekt der Heizung führen würde.

Entlüftungsventil | Dieses Ventil dient der manuellen Entlüftung / der Beseitigung von gasförmigen Stoffen aus wasserführenden Leitungen im Heizkörper.

Wärmespeicherung | Sie hält das Wasser im Heizkörper warm und sorgt für die eingestellte Temperaturregelung.

Rohrzufuhr | Die Rohrleitung ist die Basis jeder Heizung und sorgt für die Zufuhr von Gas, Warmwasser oder Strom (je nach Heizungsart). Das komplexe System führt von der Basis der Heizungsanlage zu allen angeschlossenen Einzelheizkörpern.

Die optimale Einstellung der Heizung

Durch die richtige Einstellung der Heizung lässt sich viel Energie sparen. Um keine unnötige Energie zu verbrauchen, sollten Sie die Heizkurve kennen und bei kalten Temperaturen eine Vorlaufzeit einstellen. Tipp: Drehen Sie die Heizung nie vollständig ab, sondern betreiben sie auf Frostschutz oder noch besser und kostengünstiger auf der ersten Heizstufe des Reglers. Die perfekte Raumtemperatur liegt zwischen 21 und 23° Celsius, die Sie auf der Einstellungsstufe 3 erreichen.

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Wasserschaden in den Morgenstunden

In den Morgenstunden des 15. Mai 2017 wurde die Feuerwehr der Stadt Schwaz in ein Gasthaus gerufen. Beim Betreten des Gasthauses erkannten die Feuerwehrleute sofort, aus welchem Grund sie hier sind.

Die Böden waren geflutet, das Wasser stand einige Zentimeter über dem Boden. Egal, welchen Raum man betrat, überall war das Wasser hingelaufen. Ganze Flure, das Lager, in dem die Lebensmittel aufbewahrt werden, die Zimmer der Gäste und sogar die Tiefgarage standen voller Wasser. Die Mauern wurden immer feuchter und man musste aufpassen vor Schimmelbildung.

Um einen noch größeren Schaden zu vermeiden und die Besitzer vor noch höheren Kosten zu schützen, machten die Feuerwehrleute sich sofort an die Arbeit. Die Ursache für das Wasser, das sich seinen Weg durch das Gasthaus bahnte, war schnell gefunden – eine gebrochene Rohrleitung. Der Ablauf lässt sich also wie folgt zusammenfassen:

  1. Rohrbruch
  2. Wasser strömt aus und verteilt sich überall
  3. Feuerwehr rückt an
  4. Beheben des Rohrbruchs sowie entfernen des Wassers

Nun mussten natürlich die Folgen dieses Rohrbruchs so schnell wie möglich behoben werden. Um das Gasthaus vom Wasser zu befreien, nutzten die Feuerwehrleute Wassersauger, Wasserschieber, und auch Besen. Aufgrund der zahlreichen Unterstützung war es in kürzester Zeit geschafft, das Wasser aus den Gängen zu entfernen. Auch die Tiefgarage und das Lager waren binnen kürzester Zeit wieder vom Wasser befreit. Jetzt musste nur mehr eine Trockenlegungsfirma angerufen werden, um die Wände frei von Wasser zu pumpen.

Doch auch nachdem die offensichtlichen Spuren nun beseitigt sind, bleibt ein Gasthausbesitzer zurück, der mit dem entstandenen materiellen Schaden zurechtkommen muss. Das ist jedoch nicht alles.

Die langfristigen Folgen eines Wasserschadens können manchmal schlimmer sein als der Wasserschaden selbst.

Langfristige Schäden können sein:

  • Schäden am Mauerwerk
  • Verlust der Bausubstanz
  • Wertminderung der Immobilie
  • Durchnässte Wände, Decken und Bodendämmung

Wie Sie sehen, ist ein Wasserschaden nicht nur eine Belastung für das betroffene Gebäude, sondern kann sich im Laufe der Zeit auch zu einer immensen psychischen Belastung für die geschädigten Personen entwickeln. Sie sollten also versuchen, im Falle eines Wasserschadens so schnell wie möglich zu handeln, um den Schaden so gering wie möglich zu halten.

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Schimmel im Haus – Was tun?

Jedes Jahr entstehen in deutschen Haushalten Schäden in Millionenhöhe aufgrund von Schimmelbefall. Für diesen gibt es die unterschiedlichsten Ursachen, die von einer zu hohen Luftfeuchtigkeit im Haus bis hin zu einem Wasserschaden reichen können. Hat sich der Schimmel erstmal gebildet, fängt das eigentliche Martyrium für die Geschädigten jedoch erst richtig an.

Diese müssen nämlich versuchen, die betroffenen Stellen ausreichend zu trocknen, neu zu tapezieren und so weiter. Der Kampf gegen den Schimmel kann ein Unterfangen werden, das nie zu enden scheint und das zudem noch immens kostspielig ist. Aufgrund dessen hört man immer wieder von den so hoch gelobten Hausmitteln, die Wunder gegen den Schimmel bewirken sollen, so beispielsweise Essig oder Alkohol.

Doch was ist dran an diesen Wundermitteln? Helfen sie wirklich? Und wann reichen sie nicht mehr aus, sodass der Gang zum Experten der Gesundheit zuliebe unabdingbar wird?

Ist der Schimmel also erstmal da, so sollte dieser möglichst schnell wieder beseitigt werden, da er sich andernfalls ausbreitet und mit der Zeit umso gesundheitsschädlicher wird. Die beiden beliebtesten Hausmittel im Kampf gegen den Schimmel haben wir daher für Sie genau unter die Lupe genommen:

  • Schimmelentfernung durch Essig/Essigessenz: Möchte man Schimmel mit Essig bekämpfen, so sollte man nicht den Speisenessig aus dem Supermarkt verwenden, da dessen Konzentration zu niedrig ist. Besser geeignet ist hier Essigessenz. Die Vorteile von Essig sind eigentlich offensichtlich: Essig ist quasi immer verfügbar, die Geruchsbelästigung ist aushaltbar, die Anwendung erzielt durchaus Erfolge und Essig ist sowohl gut für die Umwelt als auch kostengünstig.

Die Nachteile sind jedoch, dass Essig auf kalkhaltigen Untergründen nicht funktioniert, Essig Schimmelsporen nur schlecht bekämpft und bei hoher Dosierung nicht auf allen Untergründen anwendbar ist.

  • Schimmelentfernung mit Alkohol: Der Vorteil hierbei ist, dass Alkohol günstig ist, keine Verätzungsgefahr besteht, er auf allen Untergründen angewendet werden kann und ungefährlich für die Umwelt ist. Die Nachteile sind allerdings, dass er leicht entflammbar ist, sich sehr schnell verflüchtigt und keine Schimmelsporen beseitigt ohne eine Depotwirkung zu haben.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Hausmittel sich sehr gut für den Kampf gegen den Schimmel eignen, um zunächst einmal auf teure Chemikalien zu verzichten. Besetzt der Schimmel jedoch eine große Fläche oder besteht Gefahr, dass er sich leicht ausbreitet, so sollte auf jeden Fall ein Experte zu Rate gezogen werden.